Holzfeuerung

Wer eine Holzfeuerung richtig bedient, feuert mit trockenem Waldholz, in einem nicht übermässig gefüllten Feuerraum und mit stetig heisser Flamme.

Bei guten Feuerungsanlagen ergibt sich so ein weisses Rauchbild (kein grauer Rauch, sondern weisser Wasserdampf).

Chancen: Wir nutzen den einheimischen Energieträger Holz, ersetzen fossile Rohstoffe und wirken so dem Klimawandel entgegen.

Gefahren: Wird in Holzfeuerungen illegal Kehricht oder Altholz verbrannt oder sind die Feuerungen nicht richtig eingestellt oder entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik, dann entweichen grosse Mengen von Schadstoffen. Diese belasten die Luft und sind gesundheitsgefährdend. Sie schlagen sich auch im Boden der Umgebung nieder und führen zu Schäden an der Feuerung.

Messung und Kontrolle von kleinen Holzfeuerungen
Holz-Zentralheizungen mit einer Feuerungswärmeleistung bis 70 Kilowatt müssen periodisch gemessen werden. Die Messung der Kohlenmonoxid-Emissionen (CO) muss alle vier Jahre wiederholt werden. Bei Neuanlagen muss eine Abnahmemessung durchgeführt werden, bei der auch die Feststoffemissionen gemessen werden. Die Messpflicht gilt auch für gewerblich genutzte Backöfen und Pizzaöfen.

Für die übrigen, nicht-messpflichtigen Holzfeuerungen mit einer Feuerungswärmeleistung bis 70 kW gilt eine Kontrollpflicht mit Asche- und Zustandskontrolle. Die Kontrolle findet alle zwei Jahre statt. Von der Kontrollpflicht ausgenommen sind reine Pelletfeuerungen und selten benutzte Anlagen.

Die Anlagenbetreiber werden von der Administrationsstelle schriftlich aufgefordert, einen Feuerungskontrolleur für die Messung bzw. Kontrolle zu beauftragen.
Die Geschäftsstelle Feuerungskontrolle führt eine Liste der zugelassenen Feuerungskontrolleure: www.gesch-feuko.ch

Die Kosten setzen sich zusammen aus denjenigen des Feuerungskontrolleurs (Arbeitsaufwand, Stundenansatz) zuzüglich einer Pauschale pro Haushalt (Fr. 35.-, exkl. Mehrwertsteuer). Damit sind unter anderem die Kosten für Ascheanalyse, Verbrauchsmaterial und den Aufwand von Administrationsstelle und Kanton gedeckt. Die Kosten werden gemäss Verursacherprinzip von den Anlagenbetreibern getragen.